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Die Klasse 4a zeichnet einen Comic zu Ende

geschrieben von Ella und Ida L. aus der 4a

In der Schule bei Frau Kluge haben wir neulich das Thema „Comics“ behandelt. Dazu haben wir in unserem Lesebuch den Anfang des Donald Duck Comics „Flinke Schwimmer“ gelesen und besprochen. Danach erzählten wir alle, ob und welche Comics wir zuhause lesen. Von „Green Lantern“ über Mickey Mouse bis zu Disney-Comics war alles dabei.

Unsere Aufgabe war es dann, den Comic weiter zu zeichnen:

„Flinke Schwimmer“ – wie geht die Geschichte weiter? Schreibe und zeichne den Comic zu Ende!

Hier sind einige Ergebnisse für euch:

Julius
Jonas
Mila
Christina
Ella
Isabella

Und unsere Ergebnisse haben eine „Belohnung“ bekommen:

Alle haben sie bewundert!

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ADACUS und der TOTE WINKEL

Am Montag, den 19.10.2020 war ein Team des ADAC in der Vierether Grundschule zu Gast.

Ella ist ganz begeistert!

Die beiden 1. Klassen wurden mit dem Programm „Aufgepasst mit ADACUS“ an die Rolle als Fußgänger im Straßenverkehr herangeführt. Der speziell ausgebildete ADAC-Moderator führte mit der wissbegierigen Puppe „ADACUS“ durch das Programm:

Anna-Lucia winkt einer Mitschülerin, die genau vor dem Bus steht.

Die Kinder berichteten über persönliche Erlebnisse im Straßenverkehr und reflektierten diese gemeinsam. Für ein verkehrssicheres Verhalten wurden sie mit dem Verkehrsablauf an der Fußgängerampel und am Fußgängerüberweg vertraut gemacht. Sie lernten erfahren und verstehen, welche Handlungsweisen beim Überqueren der Fahrbahn an einer Fußgängerampel und am Fußgängerüberweg erforderlich sind.

Ida L. versucht im Spiegel ihre Mitschüler zu finden – aber sie befinden sich im Toten Winkel und sind für sie nicht sichtbar. Wer aber genau hinsieht, findet sie in der Spiegelung des Fensters…

Das Miteinander von Lkw, Bus, Radfahrer und Fußgänger im Bereich von Kreuzungen gehört zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr. Häufigste Ursache von schweren Unfällen ist dabei der „Tote Winkel“, auch „Todeswinkel“ genannt.  

Ob Jonas unter der Maske wohl lacht?

Dass jedes Fahrzeug mehrere „Tote Winkel“ hat, lernten die Kinder der beiden 4. Jahrgangsstufen durch die anschaulichen praktischen Übungen mit der ADAC-Moderatorin Cassandra. Dazu stellte die Firma Basel einen Bus zur Verfügung. Dieser wurde in den Pausenhof gefahren. Zuerst sahen sich alle Kinder verschiedenen die „Toten Winkel“ rings um den Bus an und markierten sie. Dabei erfuhren die Schüler, dass der Busfahrer sie nur sieht, wenn auch sie selbst den Busfahrer sehen können: wenn sie Blickkontakt mit den Augen herstellen können.

Das eindrucksvollste Erlebnis für die Schüler war wohl, dass sie sich alle nacheinander in den Bus auf den Fahrersitz setzen durften und es kaum glauben konnten, dass ihre eigene Klasse – die sich im „Toten Winkel“ befand, einfach „verschwunden“ war.

Hier sieht man deutlich, dass Eva aus dem Toten Winkel „herausfällt“ und somit gesehen wird, während Christina im Toten Winkel verschwunden bleibt.
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4a Schulleben

30 Jahre Tag der Deutschen Einheit

Blick in die „bessere“ Hälfte der Klasse

Zum 30-jährigen Jahrestag des offiziellen Tag der Deutschen Einheit „erlebten“ die Schüler der Klasse 4a durch das Projekt „30 Jahre Tag der Deutschen Einheit“ eine besondere Situation, die sie selbst überhaupt nicht erlebt haben: die Teilung Deutschlands in zwei Staaten und ihre Wiedervereinigung.

Blick in die „benachteiligte“ linke Hälfte der Klasse

Als die Schüler morgens in das Klassenzimmer kamen, teilte ein Absperrband das Klassenzimmer. Coronabedingt sind die Kinder – leider – Absperrband im Pausenhof gewohnt. Allerdings war ihnen sehr schnell klar, dass das Absperrband im Pausenhof zu ihrem Schutz dient, das Absperrband im Klassenzimmer jedoch eine Einschränkung bedeutet. (Zum Vergrößern der Bilder bitte darauf klicken!)

Vom vergangen Jahr wussten die Kinder noch, was ihre Lehrerin Frau Kluge damit bezwecken wollte: die Sensibilisierung darüber, dass es einem Teil der Klasse (so wie damals einem Teil der Deutschen) „besser“ als dem anderen geht.

Auf der rechten Seite des Absperrbandes konnte man in die Pause, auf die Toilette und in den Gruppenraum. Befand man sich aber leider links des Bandes, so saß man nur an den Fenstern, durch die man aufgrund der Höhe nicht nach draußen kam. Noch dazu konnte Frau Kluge nur die linke Hälfte unterrichten, denn in dieser befand sie sich selbst, die Tafel und die digitalen Geräte.

Um den Schülern die damalige Situation noch verständlicher zu machen, wurden sie mit folgenden Fragen konfrontiert: Was befindet sich in deinem/meinem Teil des Klassenzimmers? Was befindet sich auf der anderen Seite? Kannst du den Lichtschalter erreichen? Kannst du den Raum verlassen? Was fehlt dir, weil es auf der anderen Seite ist? Wer fehlt dir, weil er oder sie auf der anderen Seite ist? Möchtest du lieber auf der anderen Seite sein, und warum? Alle wurden dadurch sehr betroffen.

Die „roter-Tisch-Lösung“…

Durch entsprechendes Lesematerial, welches die Kinder sich in Partnerarbeit erschlossen, ergänzende Erzählungen der Klassenlehrerin Frau Kluge und kindgerecht aufgearbeitete Kurzfilme der logo Kindernachrichten wurden sie für die damalige Situation der Trennung der Menschen durch eine Mauer weiter sensibilisiert. Besonders entsetzt waren sie, als sie erfuhren, dass die Mauer sogar die Stadt Berlin teilte, dass sie durch Häuser ging und so auch Familien getrennt wurden.

Die eine Hälfte der Schüler fand es „voll unfair“, dass sie tatsächlich – natürlich nur für eine Zeit lang – ihre Seite nicht verlassen durften, was zum Beispiel problematisch wurde, als Arbeitsblätter ausgeteilt wurden oder jemand zur Toilette musste …            

Aber die Schüler sind ja erfinderisch: für die ABs wurde eine Lösung gefunden: unser kleiner roter Tisch wurde genau unter das Absperrband geschoben, so dass jeder an den Tisch kam und sich ein AB holen konnte.

Eine Deutschlandkarte vom geteilten und wiedervereinten Deutschland verdeutlichte diese Entwicklung noch.                        

Sehr interessant fand die Klasse auch die Geschichte der Demonstrationen in Leipzig, bei denen es um die Wahl-, Meinungs-, Presse-, Berufs- und Reisefreiheit ging.

Am Ende des Tages waren dann doch alle sehr erleichtert, als Frau Kluge die Trennung wieder aufhob und halfen mit, das Band zu entfernen: so konnten sie sich alle wieder FREI bewegen…